Aufgabe

Seit langem sorgen negative Entwicklungen  in unseren Sozial- und Gesundheitssystemen für politischen und gesellschaftlichen Zündstoff. Auslöser für politische Diskussionen sind Deckungslücken der Sozialversicherungsträger, thematisiert als Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Auftretende Deckungsfehlbeträge führen zum einen zu Diskussionen über Kosteneinsparungen wie auch partieller Restrukturierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen, sowie zum anderen in vielen Fällen zu einer Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge, mit entsprechend negativer Auswirkung auf die Lohnnebenkosten, einem ebenfalls in der Kritik stehenden Problemfaktor am Wirtschaftsstandort Deutschland.

Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen, wie moderne, technologisch innovative Behandlungsmethoden, führen dabei ebenso zu einem Kostenanstieg, wie die  demographische Entwicklung.  Situationsbedingt weisen damit Reformbestrebungen im Gesundheitswesen nur einen begrenzten Aktionsradius auf. Im Gegenteil scheint die Steuerbarkeit des Gesundheitswesens kaum noch gegeben: „Experten erwarten, dass der GKV_Beitrag bei Fortbestehen des heutigen Systems bis 2050 auf 27 bis 30% steigen wird. In einer eigenen Berechnung im Rahmen der „Rürup Kommission kamen wir auf einen Wert von 25-29 Prozent.“[1]

Ein weiteres Auseinanderdriften der beiden Pole der Zweiklassenmedizin ist unvermeidbar. Dies stellt die Ausgangssituation für das WHM Innovationskonzept dar - Health Management meets Wellness.



[1] Quelle: Kartte, J. /Neumann, K.: Der Gesundheitsmarkt Sicht der Bürger – Strategie der Anbieter,  RolandBerger Strategy Consultants, Berlin, 2008



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